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Firmen-E-Mail gehackt — Checkliste

Für Geschäftsführer · alle Ratgeber

Kunden schreiben: „Wir haben eine komische Mail von euch bekommen.“ Oder im Postausgang liegen Nachrichten, die niemand gesendet hat. Dann geht es oft um ein wirklich übernommenes Konto — nicht nur um einen gefälschten Absender.

Sofort

  1. Betroffenes Konto sperren bzw. Passwort ändern (von einem sauberen Gerät).
  2. Alle Sitzungen/Geräte abmelden (in Microsoft 365 / Google Workspace).
  3. MFA prüfen oder einschalten.
  4. Posteingangsregeln und Weiterleitungen kontrollieren (Klassiker: stille Forward-Regel).
  5. Eine Original-Mail (.eml) der verdächtigen Nachricht sichern — nicht auf Links klicken.

Danach

Prüfen Sie, ob die Domain überhaupt gegen Spoofing abgesichert ist (DMARC). Das löst den Hacker-Fall nicht allein, verhindert aber parallel gefälschte Absender.

Spoof oder Hack?

Wenn die Mail technisch nicht von Ihren Servern kam, reicht oft Domain-Schutz (DMARC). Wenn sie aus Ihrem Outlook/Workspace ging: Konto-Vorfall. Beides kann gleichzeitig auftreten.

Kurz einordnen lassen?

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